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Attribut:Interpretation
Aus Seminar
Dies ist ein Attribut des Datentyps Text.
Seiten mit dem Attribut „Interpretation“
Es werden 25 Seiten angezeigt, die dieses Attribut verwenden:
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| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 1-SR3 + | Die befragte Person möchte ihren Alltag so gut es geht noch ohne digitale Medien erleben und nutzt Papier zum Schreiben, es wirkt fast so, als müsse sie sich dafür rechtfertigen, weil es heute als unüblich gilt, weder das Handy noch den Computer für kleine und große Arbeite zu gebrauchen. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 1-VBM + | P. nutzt lieber Papier, als Sachen am Computer oder am Handy zu schreiben. Kann sein, dass P. ohne digitale Medien aufgewachsen ist und somit an den Umgang mit Papier gewohnt ist. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 2-8AM + | Obwohl P. nicht wirklich eine Antwort darauf hat, warum er lieber „analog“ unterwegs ist, könnte es sein, dass das analoge unbewusst einige Vorteile für ihn aufweist. Mit Fachbüchern z.B. kann man viel besser arbeiten, wenn man diese direkt vor sich liegen hat als Buch. Man kann das Buch nur überfliegen, einzelne Kapitel gut durcharbeiten, sich am Rand des Buches oder gar im Buch Notizen machen und diese beim durchblättern auch schnell wieder finden. Natürlich haben digitale Bücher den Vorteil, dass nicht viel geschleppt werden muss, aber hier muss immer wieder nach der bestimmten Seite die man braucht gesucht werden, weil vermutlich schon vergessen wurde, wo man sich welche Notiz gemacht hat. Ein digitales Dokument mal eben schnell überfliegen geht nicht. Zudem hat man eine bessere Übersicht, als in digitalen Büchern. Zwar gibt es eine Suchfunktion, aber dabei muss man auch wissen, wonach man direkt sucht und kann nicht das Buch einfach aufschlagen und schnell nachschauen. Es ist ein anderes Gefühl, ein „richtiges“ gedrucktes Buch in den Händen zu halten oder einen Text ausgedruckt zu haben oder sich Notizen handschriftlich auf ein Blatt zu machen, anstatt diese auf dem Laptop anzufertigen. Für mich scheint das ganze übersichtlicher zu sein und man hat eben etwas in der Hand, was man anfassen kann und womit man arbeiten kann. Zudem kann man sich Inhalte vielleicht auch einfacher einprägen, wenn man diese handschriftlich verfasst hat, da man sich dadurch länger mit ihnen auseinandersetzt. Vielleicht ist das auch bei P. so der Fall und deshalb bevorzugt P. analog gegenüber digital. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 2-MQE + | Die Person kann es nicht richtig begründen, warum sie Dinge vom Papier lieber abliest, aber wie gesagt, es ist nichts wofür sie sich rechtfertigen müsste. Manchmal tut man Dinge ohne sie zu hinterfragen, einfach weil es vielleicht angenehmer ist, ein Gefühl. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 2-N5H + | P. hat keine konkrete Begründung. Dies würde dafür sprechen, dass das Schreiben auf Papier sich so in seinen Alltag integriert hat, dass er/sie sich keine Gedanken darüber macht, warum er/sie das und nicht zum Beispiel den Computer nutzt. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 3-25D + | P. hat scheinbar durch die Schule den Kontakt mit Büchern kennengelernt. Da Bücher wahrscheinlich regelmäßig genutzt wurden, hat er sich daran gewöhnt. Es ist somit so in den Alltag integriert, dass P. die Situation von sich nicht ändert (vielleicht auch nicht ändern will?). + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 3-5BU + | P. führt die Präferenz für Papier auf seine Schulzeit zurück, da dort auch gedruckte Bücher benutzt wurden und er es einfach so gelernt hat. Das könnte natürlich ein Grund sein, aber vielleicht gefällt es P. auch einfach besser analog zu arbeiten, anstatt ein digitales Medium zu verwenden. Ich denke nicht, dass P. grundlegend durch die Schulzeit geprägt wurde, sondern das es einfach eine persönliche Präferenz ist, so zu arbeiten. In der Uni z.B. scheinen überwiegend Tablets und Laptops zum Lesen und Bearbeiten von Texten verwendet zu werden und all diese Menschen sind ja schließlich auch mal zur Schule gegangen und hatten dort gedruckte Bücher und Papier in der Hand. Aber viele von ihnen bevorzugen trotzdem digitale Medien. Was auch auf eine Zeitersparnis zurückzuführen sein kann. Am Laptop geht vieles schneller, als wenn man es handschriftlich erledigt. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 3-NW0 + | Als Begründung nennt die Person nun einen Ort, an dem sich jeder intensiv noch mit Büchern auseinander gesetzt hat, in der Schule. Allerdings habe ich davor auch schon intensiven Kontakt mit diesem Medium genossen, im Kindergarten oder auch im privaten Raum. Die Person scheint unverständlich zu sprechen, könnte ein Hinweis auf Unsicherheit sein oder auf eine Begründung, von der sie selbst nicht so überzeugt ist. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 4-PWI + | Die Person scheint zu glauben, dass sie sich den digitalen Medien nähern würde, wenn das Papier überflüssig wird, allerdings ist das ja jetzt fast auch schon der Fall. Ich denke, die Person möchte einen Bogen um die Digitalisierung machen, ohne eine handfeste Begründung. Vielleicht ist es Angst vor dem Neuen oder der Verlust des Bekannten. So oder so, die Person scheint den Punkt der Begegnung noch herauszögern zu wollen. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 4-QR0 + | P. vermutet, dass sich diese Situation nur verändern würde, wenn das Papier überflüssig würde. Ich frage mich, wie P. das meint, schließlich gibt es die Alternative bereits und somit empfinden einige Leute das Papier schon überflüssig, da diese Menschen nur noch am PC schreiben. Es klingt so, dass P. in geraumer Zeit nicht auf die digitale Variante umsteigen wird. Das könnte dafür sprechen, dass P. mit dem Papier zufrieden ist. + |
| Interviewte Person 3 - Sequenz 3 4-SMX + | P. glaubt, dass erst wenn Papier überflüssig wird, er dann auch auf das Digitale umsteigt. Daraus lässt sich schließen, dass P. einfach so weitermachen wird wie bisher und erstmal nicht auf digitale Medien zurückgreifen wird. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 1,2,3,4-K2K + | 1) P: Dafür das die Person täglich mit digitalen Medien umgeben ist und sie wahrscheinlich auch des Öfteren an einem Tag nutzt, ist es erstaunlich, dass die Person vorab überlegen muss, ob beispielweise das Fernseher zu den digitalen Medien gehört. Ich vermute, dass man bei einem Gebrauch dieser digitalen Medien, gar nicht überlegt zu welchen Kategorien man diese zuordnen kann. Für die Person gibt es diese digitalen Medien in seinem Leben und scheinbar, hat er/sie sich mit solchen Fragen bereits noch nicht auseinandergesetzt. 2) I: Dadurch, dass der Interviewer die Frage, ob ein Fernsehen zu den digitalen Medien gehört, offen lässt, bringt er die interviewte Person somit ein zweites mal ins Nachdenken. Möglicherweise möchte der Interviewer die Kategorisierung der Person herausfinden, um die eigene Meinung der interviewten Person beurteilen zu können. Man kann auch daraus entnehmen, dass der Interviewer die Einschätzung der interviewten Person notieren möchte. Indem er die Frage nicht beantwortet und die Person auf die eigne Meinung verweist, zugleich auch das Gefühl vermittelt, dass keine Antwort falsch ist, wird die Person die Beantwortung sicherer angehen können. 3) Für die interviewte Person spielte scheinbar das Schauen des Fernsehens schon seit dem die Person ziemlich jung war eine Rolle. Dadurch, dass die Person in sehr jungem Alter angefangen hat, Fern zu schauen, fällt bei der Aussage sehr auf. Somit wird dies zur Selbstverständlichkeit. 4) Die Person macht einen sehr überlegten Eindruck. Als würde er/sie nicht wissen, wie er eine Antwort auf die Frage zu finden hat. Das das Kind am Anfang nur mit den Eltern Fern schauen durfte, zeigt, dass die Eltern darauf Acht gegeben haben, dass das Kind nur das schaut, was die Eltern erlauben. Die interviewte Person scheint jedoch den Anschein zu machen, sich mit der Frage nicht richtig auseinandersetzten zu können. Über die Antworten muss er/sie sehr lange überlegen. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 1-9TV + | P. braucht erstmal etwas Zeit zum überlegen, um sich zu strukturieren. Es ist ihm also wichtig, nicht alles durcheinander zu erzählen und alles eine gewisse Reihenfolge hat. Er fragt sich selbst, was digitale Medien alles sind und geht im Kopf vermutlich die unterschiedlichsten Medien durch. Vielleicht um keins zu vergessen. Er fragt sich, ob Fernseher auch zu digitalen Medien zählen, ist sich aber nicht sicher. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 1-KM2 + | Die Person muss sich zunächst Gedanken darüber machen, über welches Themenfeld in diesem Interview gesprochen werden soll. Scheinbar besitzt diese Person kein manifestes Schemata über digitale Medien, sodass er/sie diesem Begriff andere zuordnen könnte. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 1-KUQ + | P. möchte scheinbar nicht durcheinander reden, deswegen muss er/sie zunächst überlegen. Es scheint, dass es P. wichtig ist, dass I. keinen schlechten Eindruck von ihm/ihr bekommt. P. legt wahrscheinlich Wert darauf, dass wenigstens eine gewisse Struktur im Erzählten vorhanden ist. Es wirkt so, dass P. sich nicht sicher ist, was genau unter digitalen Medien zu verstehen ist. Also was genau dazu gehört und was nicht. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 1-NFL + | Die Person versucht konkrete Angaben zu machen, überlegt dafür recht lange. Sie findet es wichtig, dass man ihr folgen kann und sie sich strukturiert ausdrückt. Sie hat ebenfalls schnell erkannt, dass Medien nicht nur elektronische beinhaltet, sondern viele andere, die aber eher unbewusst genutzt werden. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 2-8LI + | I. hilft P. auf die Sprünge, indem er/sie erwähnt, dass P. sich selbst überlegen soll, was für ihn/sie persönlich digitale Medien sind. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 2-8QM + | Es wird weiterhin versucht ein Konzept über das Themenfeld herzustellen, um das Interview führen zu können. Die Definition von digitalen Medien ist für die Person nicht eindeutig und scheint mehrere Züge in den Augen der Befragten Person zu haben. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 2-9GW + | Interviewer versucht P. zu bestärken. P. soll einfach die Dinge nennen, die er unter digitalen Medien versteht. I. versucht P. dadurch wahrscheinlich etwas zu unterstützen, damit er weitermacht. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 2-V27 + | Während die Person spricht, scheint sie neue Erkenntnisse gemacht zu haben, daher Ausrufe wie "okaay" oder "ach soo". Als würde sie sich die Aufgabenstellung selbst nochmal erklären. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 3-327 + | Der Fernseher scheint großen Anteil in der Erinnerung dieser Person zu haben, daher eine Art besonderer Hervorhebung dieses Mediums. Es fand schon sehr früh Einzug in das Leben der Person, sie selbst geht sogar davon aus, dass sie unbewusst noch früher anfing. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 3-AD6 + | Für P. gehört der Fernseher zu den digitalen Medien. Erwähnt, dass er/sie bereits früh angefangen hat mit dem Fernsehen. Da P. sich nicht mehr genau daran erinnern kann, spricht das dafür, dass P. noch sehr jung war. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 3-Z86 + | Nachdem der Interviewer etwas geholfen hat, entscheidet sich P. auch dazu, den Fernseher als digitales Medium zu bezeichnen und geht dann weiter auf sein Verhältnis zum fernsehen ein. P. hat schon sehr früh mit dem fernsehen bekommen. So früh, dass er sich gar nicht mehr richtig daran erinnern kann, wann er wirklich angefangen hat zu schauen. Hier kann man die Frage stellen, warum P. so früh damit angefangen hat. Vielleicht ist der Fernsehkonsum in seiner Familie generell recht hoch gewesen, so dass auch schon die Kinder sehr früh geschaut haben. Jedenfalls scheinen seine Eltern kein großes Problem damit gehabt zu haben, dass ihr Kind in einem sehr jungen Alter vor dem Fernseher gesessen hat. Denn sonst hätten sie es nicht zugelassen. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 4-5O4 + | Scheinbar haben die Eltern von P. darauf Wert gelegt, dass P. nicht unkontrolliert viel vor dem Fernseher sitzt. Da dies nur am Anfang gewesen ist, kann es sein, dass die Eltern vielleicht nicht so lange versucht habe, das zu kontrollieren. Könnte dafür sprechen, dass sie darauf vertraut haben, dass P. nicht so viel konsumiert. Andererseits kann es auch sein, dass die Eltern kein so großes Interesse hatten, es dauerhaft vorzugeben. Danach bricht P. ab. Für mich wirkt P. plötzlich sehr nervös. + |
| Interviewte Person 4 - Sequenz 1 4-BN9 + | P. erzählt, dass er am Anfang nur Fernseher gucken durfte, wenn es ihm seine Eltern erlaubt haben. Das heißt, seine Eltern hatten anscheinend eine gewisse Kontrolle über seinen Fernsehkonsum. Auf der einen Seite könnte man behaupten, dass P. dadurch vielleicht nicht so viel ferngesehen hat, aber auf der anderen Seite könnte es auch sein, dass sie ihm es sehr oft erlaubt haben. Man erfährt nämlich nicht, wie oft P. fernsehen durfte. Allerdings ist wichtig zu bemerken, dass die Eltern über die Benutzung des Fernsehers bestimmt haben und P. nicht alleine über die Nutzung des Fernsehers entschieden hat. P. entschuldigt sich dafür, dass er noch etwas braucht. Scheinbar muss er seine Gedanken erstmal sammeln und ordnen bevor er mit seiner Erzählung fortführt. + |