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U

Attribut:Interpretation

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Dies ist ein Attribut des Datentyps Text.

Seiten mit dem Attribut „Interpretation“

Es werden 25 Seiten angezeigt, die dieses Attribut verwenden:

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I
Interviewte Person 4 - Sequenz 3 4-I8A +P. denkt tatsächlich, dass ein Youtube Kanal im Nachhinein peinlich geworden wäre. Das kann vielleicht auf ein nicht so großes Interesse zurück zu führen sein. Wäre das Interesse groß genug gewesen, einen Kanal zu eröffnen hätte P. das bestimmt auch gemacht. Der Mut oder die Motivation hat dann bestimmt einfach gefehlt.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 1,2,3,4-H54 +1) P: Die Nutzung des Internets vermehrte sich, auch neue Webseiten und auch Möglichkeiten, übers Internet zu kommunizieren waren nun ein Bestandteil im Leben vieler Menschen und insbesondere der Jugendlichen. Im frühen Alter lernen die Kinder sich in sozialen Netzwerken aufzuhalten und zu kommunizieren. Ihre freie Zeit verbringen sie damit, im Internet miteinander zu ‚chatten‘ anstatt sich zu verabreden. Trotz dieser Entwicklung hat die interviewte Person scheinbar erst später mit der Anmeldung dieser kommunikations Möglichkeiten angefangen. 2) Scheinbar durfte das Kind im frühen Alter sich nicht mit allen der gebotenen Webseiten oder Programmen beschäftigen. Möglicherweise, war es ein Verbot der Eltern. Das Kind wusste damals nicht, worüber mit ihm/ihr gesprochen wurde und wusste nicht, wie diesen Programm funktionieren sollte. Es kann auch sein, dass das Kind solch ein Interesse im jungen Alter nicht geweckt hatte. 3) Trotz das ICQ damals jeder hatte und die Jungendlichen sich nach der Schule direkt an den Computer gesetzt haben und mit den Freunden über ICQ kommuniziert haben, haben sie ihre ganze Freizeit dafür geopfert. Obwohl dieses Problem ‚alle‘ besitzt haben, war die interviewte Person damals nicht im Besitz dieses Programmes. Wahrscheinlich hängt das auch mit der Erlaubnis der Eltern zusammen. 4) Mit paar Worten, dass das Programm jeder hat, hat sich wohl die interviewte Person schnell beeinflussen lassen. Das Kind hatte wohl keinen eigenen Computer, diesbezüglich war es scheinbar nicht möglich, sich frei im Internet zu bewegen. Jedoch hat sich das Kind inspirieren lassen und sich das Programm gemeinsam mit den Freunden beeinflussen lassen. Die interviewte Person wollte wohl auch zu der Mehrheit gehören und hat sich diesbezüglich angepasst. Ein Außenseiter zu sein, würde ein dreizehn jähriges Kind nicht in Kauf nehmen. Aus diesem Grund hat sich das Kind direkt mit wenigen Worten überreden lassen, dass Programm runter zu laden. Im Vergleich zu heute, war es nicht so einfach. Die interviewte Person kann sehr leicht einen Vergleich stellen, da die digitale Welt, die Medien sowie auch die Webseiten sich sehr entwickelt haben.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 1-5QT +In der Peergroup wurde scheinbar ICQ zum Chatten benutzt. P. war damals noch nicht angemeldet.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 1-EFS +P. wurde gefragt, warum er/sie immer noch nicht bei ICQ angemeldet ist. Daraus lässt sich schließen, dass alle anderen (bzw. sehr viele oder die meisten) schon ICQ hatten. Nach dem Motto "Warum hast du das nicht? Das hat doch jeder". Die Freundin von P. war wahrscheinlich sehr verwundert darüber, warum P. immer noch kein ICQ hat. Jeder hatte es schließlich, also müsste es auch P. haben. Scheinbar hat P. sich nicht so sehr dafür interessiert oder einfach keinen Sinn darin gesehen, sich dort anzumelden.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 1-H4K +Die Person scheint nicht mit dem Trend mitgegangen zu sein oder mitgehen zu können und war daher nicht die für viele selbstverständlichen Seiten angemeldet, in diesem Fall ICQ. Diese Seite war recht am Anfang populär für junge Menschen, dazu war aber auch eben Internet nötig, welches noch nicht in jedem Haushalt vorhanden war.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 1-QIB +Es lässt darauf schließen, dass ICQ zu denn zeitpunkt sehr präsent war und von vielen aus der Peergruppe der Befragten Person aktiv genutzt wurde. Um Teild des Ganzen zu sein, würde von der Person erwartet, dass sie sich anmeldet.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 2-L7R +P. hat gar nicht gewusst was ICQ ist. Zwar hat sie es schon mal gehört, aber sie konnte sich nichts darunter vorstellen. Scheinbar hat sich P. einfach aus Unwissen nicht dort angemeldet und hatte auch nicht das Interesse, weiter nachzuforschen, was ICQ genau sein soll.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 2-P1O +Die Person scheint keinen Internetzugang zu haben und kannte den Begriff nicht, der in dieser Zeit im Trend war. Die Freundin scheint erwartet zu haben, dass die befragte Person auch mit dem Trend mitgeht und ICQ hat bzw. auch kennt, sie hat es als selbstverständlich vorausgesetzt. Der Aussage der befragten Person nach, empfinde ich diese als Streitpunkt zwischen den beide oder zumindest als Diskussionspunkt.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 2-P2M +Demnach wurde über den Online-Chat in seiner Umgebung gesprochen, aber die Person war nicht involviert in diese Gespräche, auf Grund des fehlenden Wissens darüber.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 2-XQK +P. wusste nicht, was ICQ ist. Zwar hatte er/sie davon schon gehört, aber konnte es nicht weiter zuordnen. Es scheint so, dass P. nicht das Interesse hatte, sich weiter damit zu beschäftigen, was ICQ ist. Ich habe den Eindruck, dass P. niemand ist, der jeden neusten Trend sofort mitmachen muss. Stattdessen glaube ich, dass P. erstmal abwartet und wenn er/sie merkt, dass es vielleicht nützlich sein könnte, es dann ausprobiert.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 3-3EB +Diese Aussage bestätigt von grade eben, dass ICQ ein Trend war, grade in einem Alter von 13, in dem sich Peer groups bilden, versuchen sich die Jugendlichen selbst zu finden und irgendwo dazuzugehören und machen daher einige Trends mit.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 3-4P8 +Wenn jemand sagt, dass das alle benutzen und eine Person das nicht hat, dann kann es schnell passieren, dass diese Person aus der Peergroup ausgeschlossen wird. In diesem Alter gilt die betroffene Person dann vielleicht als uncool. Im schlimmsten Fall kann es auch zu Mobbing kommen. Die Chance, dass man sich an die Gewohnheiten der Peergroup anpasst, ist also sehr hoch.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 3-7CX +Die Freundin hat im Vergleich mit P. Schon sehr viel benutzt. Damit ist wahrscheinlich die Anzahl der digitalen Medien gemeint. Allerdings war P. zu dem Zeitpunkt auch noch sehr jung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht so viel Ahnung von dem hatte, was es so gibt. Ihre Freundin ist in der Hinsicht vielleicht auf einfach schon etwas weiter entwickelt gewesen. Oder die anderen Freunde von der Freundin von P. Haben schon all diese Medien genutzt und so war es dann für die Freundin vielleicht einfacher.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 3-HLA +Die Aussage ihrer Freunde oder Mitschüler hatte die Person indirekt darauf hingewiesen, dass wenn er sich nicht den neuen Kommunikationsmethoden anschließen würde, er den sozialen Status von „cool“ und „auf-dem-neusten-Stand“ nicht haben könnte.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 4-35I +Der gesamte Vorgang, um sich überhaupt anmelden zu können und den Online-Chat nutzen zu können, war also damals aufwendiger. Zusätzlich besaß die Person in diesem Alter keinen eigenen Comouter und hatte deshalb keinen geoßen Zugang zum Internet. Das wiederum lässt darauf schließen, dass er den Begriff ICQ nicht zuordnen konnte, weil er das Internet kaum oder weniger nutzte, als seine Peers.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 4-7WU +Die Freundin half der befragten Person diesem Trend zu folgen und hat ihr das IQ runtergeladen auf dem PC, der anscheinend nicht komplett frei zugänglich war, sondern im Elternzimmer stand. Die Freundin scheint in einem Haushalt aufgewachsen zu sein, der Wert auf digitale Erziehung legte, die befragte Person hingegen wird gefühlt davon ein wenig ferngehalten.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 4-DMH +P. hat sich dann schließlich doch noch auf ICQ angemeldet und dafür den Computer ihrer Eltern benutzt. Das ist recht typisch, denn oft hat man in diesem Alter noch keinen eigenen Computer gehabt. Die Anwendung musste allerdings heruntergeladen werden. Offen bleibt, ob P. uneingeschränkten Zugang zum PC und dementsprechend auch zu ICQ hatte oder ob es von Seiten ihrer Eltern eine Begrenzung gab. Die Vermutung liegt nahe, dass es eine Begrenzung gab, denn es war schließlich nicht der eigene PC von P.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 1 4-J1K +P. und die Freundin haben ICQ dann gemeinsam installiert. Ich habe den Eindruck, dass P. es von sich aus nicht installiert hätte, sondern vielleicht eher gemacht hat, weil die Freundin es wollte. Lässt vermuten, dass P. sich vielleicht nicht getraut hat, zu sagen, dass er/sie es nicht braucht oder möchte. Auf der anderen Seite kann es auch sein, dass durch die Freundin P. neugierig geworden ist und von sich aus selbst gesagt hat, dass er/sie es installieren möchte. Unter dieser Annahme wäre es möglich, dass P. die Freundin vielleicht um Hilfe gebeten hat, weil er/sie sich nicht so gut mit dem Computer auskennt. P. hatte scheinbar keinen eigenen Computer. Am Ende wird noch Facebook erwähnt. Scheinbar hat P. Facebook, weil er/sie weiß, dass man sich da einfach anmelden kann.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 1,2,3-OFS +1) P: Der Besitz eines Smartphone wurde zu einer Anerkennungssache. Die interviewte Person zählt seine vorherigen Handys nicht dazu, scheinbar musste sein Smartphone eine angesehene Marke sein, um es als Smartphone ansehen zu können. 2) Die Konkurrenz zwischen den Jungendlichen fing somit schon im jungen Alter an. P. sah die Leute mit einem iPhone in einer höheren Klasse. 3) Ein iPhone als Symbolstatus zu sehen und daran die finanzielle Lage zu messen. Diese Situation hat die interviewte Person scheinbar geprägt. Dadurch, dass die interviewte Person damals nur im Besitz eines Samsung Smartphones war, denke ich, dass die Eltern von P. nur das Geld dafür zu verfügung hatten und P. somit die Kinder die einen iPhone besitzen finanziell in einer viel besseren Lage sieht.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 1-LC0 +Die befragte Person scheint schon ein vorläufiges Modell des Samsung galaxy S3 zu gehabt zu haben. Sie scheint sich irgendwie aber nicht richtig zu freuen, in der Formulierung lese ich etwas fast natürliches. Sie hat sich auch Gedanken gemacht, ob sie de Marke nennen darf, weiß also, dass z.B. keine Schleichwerbung gemacht werden sollte.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 1-VYI +Für P. ist das Samsung Galaxy S3 sein/ihr erstes richtiges Smartphone. Das lässt vermuten, dass P. davor auch schon ein Smartphone hatte, was aber vielleicht nicht die gleichen Leistungen hatte.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 1-XLH +P. hatte wahrscheinlich vor dem Samsung Smartphone ein ganz normales Handy. P. hat es bekommen. Daraus könnte man ableiten, dass er/sie es von jemandem vielleicht geschenkt bekommen hat. Eventuell sogar zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Vielleicht von der Familie.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 2-BEN +Die Person nahm also wahr, dass das Smartphone nicht nur zur Nutzung bestimmter Funktionen da war, sondern auch als Repärsention des Status dienen könnte und teilweise sollte. Sein Umfeld assoziierte mit einem gewissen Modell auch einen gewissen Status in den gesellschaftlichen Strukturen.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 2-GUY +Die befragte Person erwähnt im Folgenden, dass Handys und grade I Phones als Statussymbol in der Schule und in sozialen Kreisen gehandelt werden und man durch ihren Besitz Neid erfährt oder wenn nicht, Ablehnung.  +
Interviewte Person 5 - Sequenz 2 2-IXN +Die befragte Person erwähnt Neid und Macht dabei einen Unterschied zwischen den Marken Apple (iPhone) und Samsung. Es könnte sein, dass P. neidisch auf andere gewesen ist, da diese ein "besseres" Smartphone haben bzw. da diese vielleicht sagen, dass sie ein besseres Smartphone haben, da es von einer bestimmten Marke ist. Das muss nicht heißen, dass P. neidisch gewesen ist. Es könnte auch einfach sein, dass sich P. hat von anderen beeinflussen lassen hat und ohne eventuell stattgefundene Sprüche von anderen gar nicht von ihnen beeinflusst gewesen wäre. Smartphones können allerdings auch als ein gewisses Statussymbol angesehen werden und auch als solches benutzt werden. Scheinbar war das auf der Schule von P. der Fall.  +